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Katzen und Pflanzen in einer Wohnung – geht das überhaupt?

Category : Living · (1) Comment April 25, 2017

Plants & Cats - www.craftifair.com

 

 

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Katzen und Pflanzen – ein Dilemma?

 

Die Katzenbesitzer unter euch wissen wahrscheinlich um das Dilemma Katzen und Pflanzen irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Spätestens seit Zimmerpflanzen ihr verstaubtes Image abgelegt haben und wieder in die Wohnungen dieser Welt einziehen durften, wurde das zum Thema für alle Katzenbesitzer. Vor allem für diejenigen, deren Schmusetiger reine Wohnungskatzen sind. Denen wird nämlich schnell mal langweilig und dann sind Pflanzen doch ideale Spielzeuge, an denen auch gerne mal geknabbert wird.

In Zusammenarbeit mit GOURMET möchte ich euch zeigen, dass man Katzen und Pflanzen in der Wohnung sehr wohl gut miteinander vereinbaren kann. Wenn man denn einige Dinge beachtet und seine Katzen sehr gut kennt.

 

 

 

 

 

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Sind unsere Katzen eigentlich gar keine Katzen?

 

Ich muss sagen, dass wir mit unseren beiden Katern (ja wir haben zwei, der andere ist bloß sehr Kamerascheu) großes Glück haben. Sie interessieren sich in keinster Weise für unsere Pflanzen. Und in unserer Wohnung sind mittlerweile wirklich viele Pflanzen zuhause, eine richtiger Urban Jungle eben.

 

Manchmal frage ich mich auch, ob unsere Katzen wirklich Katzen sind oder einfach Menschen in Katzenform. Klar, sie verlieren Haare wie richtige Katzen und schlafen auch typischerweise die meiste Zeit. Aber wenn es um Essen geht, sind sie so gar nicht typisch Katze. Sie sitzen mit uns am Küchentisch und verschmähen jegliche Köstlichkeit, für die jede andere Katze vermutlich töten würde. Leckeres rohes Rindfleisch? Würden die beiden niemals auch nur probieren. Stattdessen trinken sie lieber mal einen Schluck Kamillentee. Die einzige Pflanze, an der regelmäßig mit Freude gekaut wird, ist herkömmliches Gras. Das wächst in einem Topf auf unserem Balkon.

 

Beim Katzenfutter darf es natürlich auch nur das Feinste vom Feinsten sein, tatsächlich wollen sie fast ausschließlich diese Katzensuppe mit Hühnchen. Ich freue mich ja, wenn sie etwas so richtig gerne fressen. Aber nun zurück zu den Pflanzen.

 

 

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Pinkie – Kandidat bei Germany’s next Topkatze

 

 

 

So klappt es mit Katzen und Pflanzen

 

In erster Linie ist es wichtig, dass man seine Katze und ihre Vorlieben kennt. Es gibt Katzen wie unsere, die sich nicht für die Pflanzen um sie herum interessieren und es gibt Katzen, die sich sofort auf alle Blumen und Pflanzen stürzen. Um heraus zu finden welchen Typ Katze man hat, kann man die Katze sukzessive mit Pflanzen konfrontieren und beobachten, wie die Katze sich verhält. Hier sollte man natürlich unbedingt darauf achten, dass die Pflanzen absolut ungefährlich für die Katze sind.

 

Ich habe eine tolle Webseite gefunden, die sich ausschließlich mit dem Thema Leben mit Katzen und Pflanzen beschäftigt. Auf www.katzen-minze.de gibt Sabine Ruthenfranz wertvolle Tipps für die Wahl der richtigen Pflanzen. Außerdem ist sie Autorin mehrerer sehr hilfreicher Bücher zum Thema Katzenpflanzen.

 

Wenn man nach Giftigkeit eine Pflanze googelt, erhält man oft sehr unterschiedliche Meinungen und nicht selten gefährliches Halbwissen. Deswegen ist es wichtig sich sehr ausführlich mit dem Thema auseinander zu setzen. Eine Meinung aus einem fragwürdigen Forum reicht da vielleicht nicht aus. Besser mit Fachliteratur schlau machen.

 

Eigentlich ist es unmöglich eine genaue Aussage über die Toxizität aller existierenden Pflanzen zu machen. Katzen halten sich eigentlich instinktiv von giftigen Pflanzen fern aber darauf darf man sich natürlich nicht verlassen. Man kann aber lernen, die Pflanzen in ihrer Toxizität zu beurteilen.

Sabine Ruthenfranz hat eine Faustregel aufgestellt, nach der man fast immer beurteilen kann ob die Pflanze für den Katzenhaushalt ungeeignet ist:

 

 

Pflanzen mit den folgenden Eigenschaften sind häufig giftig:

  • immergrün
  • enthalten ätherische Öle
  • duften verdächtig gut
  • haben Knollen/Zwiebeln
  • enthalten Milch in Blättern und Zweigen (z.B. Wolfsmilchgewächse)

 

 

Hier eine kleine Liste von Pflanzen, die definitiv giftig für Katzen sind und nicht in Reichweite von Katzen aufgestellt werden sollten:

 

Tulpen, Yucca-Palme, Maiglöckchen, Christrosen, Stechpalme, Alpenveilchen, Oleander, Märzenbecher, Osterglocke, Schneeglöckchen, tbc.

 

 

Natürlich kann die Liste noch ewig fortgeführt werden. Wer sich unsicher über die Giftigkeit einer bestimmten Pflanze ist, sollte den Tierarzt zu Rate ziehen.

 

Katzen handeln

 

 

 

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Tipps für einen katzensicheren Urban Jungle

 

 

Pflanzen außer Reichweite – Blumenampeln aus Makramee oder hängende Blumentöpfe sind gerade der letzte Schrei. Das kommt uns Katzenbesitzern gerade recht. Pflanzen die an der Decke hängen, stellen keine Gefahr für Katzen dar. Auch hohe Regale, die für die Katze unerreichbar sind eignen sich gut als Pflanzenplatz. Auch auf dem Balkon können hängen Blumenkästen die Katzen vom Knabbern abhalten

 

DIY-Tipp: Hier findest du meine DIY-Anleitungen für Pflanzenhalter für die Wand und eine Makramee Blumenampel.

 

 

Ablenkung bieten – Katzen kauen bevorzugt an Grasähnlichen Pflanzen. Stellt man in der Wohnung oder dem Balkon einige Katzengras-Pflanzen auf, verlieren sie vielleicht das Interesse an den übrigen Pflanzen. Das Katzengras versorgt die Katzen außerdem mit wichtigen Nährstoffen wie Folsäure.

 

 

Unattraktive Pflanzen aufstellen – Ob die Katze an einer Pflanze knabbert, hängt auch von der Beschaffenheit der Pflanze ab. Wie oben gesagt, lieben Katzen Pflanzen mit langen Halmen. Dickfleischige Pflanzen oder fiese Stacheln werden von den Katzen verschmäht. Wer kaut schon freiwillig auf einem stacheligen Kaktus rum.

 

 

Die Katzen beschäftigen – Oft kauen gelangweilte Katzen besonders gerne an Pflanzen. Lebt die Katze alleine und ausschließlich in der Wohnung kommt sehr schnell Langeweile auf und Pflanzen werden zu beliebten Spielobjekten. Vielleicht wäre ein Kumpane eine Lösung? Gegen Langeweile helfen regelmäßige und intensive Spiel- und Kuscheleinheiten.

 

 

 

 

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Nun bin ich gespannt, wie es bei euch Katzenbesitzern funktioniert. Was für Katzen habt ihr? Achtet ihr darauf, welche Pflanzen bei euch einziehen dürfen?

Ich freue mich auf eure Kommentare.

 

Wenn ihr noch Inspiration und Anregungen für euer perfektes Katzen-Zuhause sucht, schaut mal auf der Seite von Gourmet vorbei. Dort findet ihr auch alle meine Beiträge zum Thema Wohnen mit Katzen.

 

 

Bis Bald :-)

 

 

 

 

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Gourmet entstanden.



(1) Comment

Izabela
5 months ago · Reply

Ein schöner Beitrag – du hast wirklich Glück mit deinen Stubentigern. Bei mir sind mittlerweile alle Pflanzen außer Reichweiter meiner Lieblinge gewandert, es wurde wirklich alles angeknabbert und zerstört. Bis es zu allergischen Reaktionen kam und wir zum Doc mussten. Nur ein Kaktus blieb am Tisch stehen – bis ich eines Tages meinen Kater beobachten konnte, wie er genüsslich auf den fiesen Stacheln herumhaute. Katzen können halt doch seeeeehr eigen sein :)

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